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SPD kritisiert Schließung der Bankfiliale

Der Vorstand SPD Schiffdorferdamm/Surheide/Bürgerpark Süd kritisieren die angekündigte Schließung der Filiale Schiffdorfer Chaussee 209. „Ich halte es für die falsche Entscheidung und hoffe, dass die Bank ihre Entscheidung noch einmal überdenkt“, sagte Andreas Feddern, Vorsitzender des Ortsvereines Schiffdorferdamm/Surheide/Bürgerpark Süd.

„Vor allem die älteren Menschen sind auf die Bankfilialen angewiesen“, sagte Feddern. „Es wäre gut, wenn die Banken nicht nur betriebswirtschaftliche, sondern auch soziale Aspekte berücksichtigen würden“. Die SPD wünscht sich, dass die Filialen erhalten bleiben. „Ein Geldautomat würde nicht reichen, da vor allem ältere Menschen auch Ansprechpartner brauchen.“
„Auch wenn die Banken auf ihren hohen Serviceanspruch verweisen und meinen das die Kunden in Schiffdorf bedient werden, die Kunden in den Stadtteilen sehen dies ganz anders“, meint Horst Cordes, stellv. Vorsitzender des Ortsvereines, vor allem für ältere Mitbürger sei die Verlagerung ihrer Bankgeschäfte in die „Kompetenzzentren“ innerorts mit erheblichem Mehraufwand und zusätzlichen Belastungen verbunden“
So bleibt der bittere Nachgeschmack, dass gar nicht der Servicegedanke und der Kunde im Mittelpunkt stünde, sondern dass Kosten eingespart werden sollten.
„Die Schließung der Filialen bedeutet eklatante Nachteile“, kritisiert Andreas Feddern. „Wir fordern, dass das Ganze noch einmal überdacht wird.“