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Viel Beton und Stahl für die Energiewende

Gut ein Dutzend Besucher folgten bereits Anfang Juli der Einladung des Ortsvereines im Rahmen der Aktion „SPD vor Ort“ um eine Windkraftanlage mal von Innen zu erkunden. So erfuhren die Besucher, dass die einzelnen Bauteile sich alleine vom Druck der zahlreichen Stahlseile, die im inneren Verlaufen, halten. Dankenswerter Weise hat sich der Geschäftsführer der ted technologie entwicklungen & dienstleistungen GmbH, Dipl.-Ing. André Kiwitz, bereit erklärt, die fachlich Führung zu übernehmen. Die Besucher bekamen einen Eindruck davon, wie aufwendig und kompliziert der Bau einer solchen Anlage ist und mit welchen Schwierigkeiten beim Bau zu rechnen sind. Verzögerungen im Bau können, wie bei dieser Anlage, schnell zu einem Terminverzug kommen und damit die Einspeisevergütung gefährden.

Auch müssen beim Bau solcher Anlagen in Bremerhaven stets auf die Belange der Bürgerinnen und Bürger Rücksicht genommen werden. Einen Mindestabstand für Windkraftanlagen zu Wohngebieten gibt es nicht, so dass für jede Anlage ein Gutachten erstellt wird. Trotzdem kommt es immer wieder zu Behinderungen für Anwohner oder Belastungen im Geschäftsbetrieb. Hier sind wir als Politik gefordert, die Energiewende, die Arbeitsplätze und die Belange der Bewohner unter einen Hut zu bringen und übermäßige Belastungen oder Gefährdungen auszugleichen.